Wie geht Gemeinschaft?

Diese Frage ist der Untertitel dieses Blogs. Seit Jahren gehe ich der Frage "Wie geht Gemeinschaft?" nach, und was ich finde sind immer wieder neue Fragen und Angebote, Gemeinschaft zu lernen. Da ist zum Beispiel das Angebot "Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck".
Peck hat herausgefunden, dass es 4 Phasen gibt, die Gemeinschaften durchleben können auf dem Weg zu einer "authentischen Gemeinschaft". So nennt Peck die Art von Miteinander, die er für gelungen hält.
Die erste Phase ist nach Peck die "Pseudogemeinschaft". Ein Stadium, in dem viele Gemeinschaften für immer stecken bleiben.
Hier ein Zitat von der Webseite Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck.

„Das verbreitetste Anfangsstadium und einzige Stadium vieler Gemeinschaften, Gruppen und Organisationen ist das der Pseudogemeinschaft, ein Stadium der Vortäuschung und des Scheins. Die Gruppe tut so, als sei sie bereits eine Gemeinschaft, als gäbe es unter den Gruppenmitgliedern nur oberflächliche, individuelle Differenzen und kein Grund für Konflikte. Zur Aufrechterhaltung dieser Vortäuschung bedient man sich vor allem einer Anzahl unausgesprochener allgemeingültiger Verhaltensregeln, Manieren genannt: Wir sollen unser Bestes tun, um nichts zu sagen, was einen anderen Menschen verstören oder anfeinden könnte; wenn jemand anderes etwas sagt, das uns beleidigt oder schmerzliche Gefühle oder Erinnerungen in uns weckt, dann sollen wir so tun, als mache es uns nicht das geringste aus; und wenn Meinungsverschiedenheiten oder andere unangenehme Dinge auftauchen, dann sollten wir sofort das Thema wechseln. Jede gute Gastgeberin kennt diese Regeln. Sie mögen den reibungslosen Ablauf einer Dinnerparty ermöglichen, aber mehr auch nicht. Die Kommunikation in der Pseudogemeinschaft läuft über Verallgemeinerungen ab. Sie ist höflich, unauthentisch, langweilig, steril und unproduktiv."



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