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Gruppendynamik und....

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Ich habe im Internet die Seite der Trainergemeinschaft Berlin gefunden... und folgende Definition von "Gruppe"und "Team":

1. Die Gruppe und ihre Dynamik
Gruppe ist der Überbegriff für ein abgegrenztes soziales System von Individuen, das eigene Strukturen bildet, Entwicklungsphasen durchlebt und Regeln konstituiert. Die Gruppe existiert als systemische Einheit, die nach einem Gleichgewichtszustand strebt. Team ist ein„Sonderfall“ einer Gruppe, mit von allen Mitgliedern geteilten Zielen, meist ausgeprägtem Zusammenhalt und individueller Verantwortungsübernahme durch die Mitglieder. In der Arbeitswelt repräsentiert ein Team eine kleine, funktional strukturierte und leistungsorientierte Gruppe mit klarer Zielübereinstimmung, entwickelten Normen, definierter Rollenstruktur und erprobter Kooperationsfähigkeit. Ein Team ist prinzipiell in der Lage sich selbst zu steuern und kommt ohne einen Vorgesetzten im hierarchischen Sinne aus.

Hier geht es zum Blog der Trainergemeinscha…

Vision aus dem Internet

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Gemeinschaftliche Wohnprojekte brauchen eine Vision. Eine Vorstellung von dem, wie es mal sein soll, sowohl das Haus als auch die Gemeinschaft.  Manche Wohnprojektgruppen, die sich neu bilden, machen sich jedoch nicht die Mühe, eine eigene Vision zu entwickeln, sondern schreiben einfach ab, was sie im Internet finden und was ihnen gefällt, was sich gut anhört und wovon sie glauben, dass sie diese Vision übernehmen können.  Dabei vergessen sie, dass eine abgeschriebene Vision keine Kraft hat, sondern nur eine Form ohne Inhalt ist. 







Wie organisieren wir uns?

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Diese Frage taucht auf, sobald sich eine Gruppe bildet, die ein gemeinsames Anliegen verfolgt.
Wenn die Zusammenarbeit von oben organisiert und gestaltet wird, wenn es also um ein Top-down-Projekt geht, dann ist meist auch die Art der Organisation vorgegeben und es bleibt nur noch zu entscheiden, wer in welche Arbeitsgruppe geht und wer für welche Aufgaben zur Verfügung steht.
Wenn aber nichts klar ist, wenn es keine vorgegeben Organisationsstruktur gibt, wenn alles unten anfängt und es um ein Bottom-up-Projekt geht, dann sind die Beteiligten herausgefordert, sich zu überlegen, wie sie ihre Zusammenarbeit organisieren und welche Strukturen sie bilden wollen.
Ich habe festgestellt, dass sich Wohnprojektgruppen zu Beginn ihrer Zusammenarbeit dieser Herausforderung meist nicht bewusst sind und einfach loslegen und zwar nach einem Muster, wie es diejenigen kennen, die die Gruppe initiiert haben.
Überall habe ich Strukturen gefunden, wie sie aus der Vereinsarbeit bekannt sind: Ab einer bes…

"Wie Träume wahr werden"

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Dies ist der Titel eines Buches, das von Gerald Hüther, Sven Ole Müller und Nicole Bauer geschrieben wurde. Im Buch wird die Geschichte erzählt, wie sich in Thüringen ein Team von RennradfahrerInnen bildet, um das längste Radrennen der Welt in den USA zu fahren ... und um zu gewinnen. Um es gleich zu sagen: sie haben gewonnen.
Ich kann das Buch nur empfehlen:
es ist toll geschrieben, es liest sich wie ein Krimi, und es macht Freude zu sehen, was alles möglich ist, wenn sich Leute zusammentun und sich nicht nur auf die Leistungen der Einzelnen beziehen, sondern auch die Gemeinschaft und die Art des Miteinanders in den Fokus nehmen. Das Rennfahrer-Team hat sich von Gerald Hüther, dem Neurobiologen und Leiter der Akademie für Potentialentfaltung beraten lassen. Wie es dazu kam, wird im Buch beschrieben.



Ein gemeinsames Ziel ist etwas anderes als ein gemeinsames Anliegen.

Ein gemeinsames Anliegen ist nicht dasselbe wie ein gemeinsames Ziel.
Wenn wir eine Wohnprojektgruppe nehmen, deren gemeinsames Ziel darin besteht, ein Haus zu bauen, in dem alle gemeinsam wohnen können, dann ist dieses Ziel erreicht, sobald das Haus fertig geworden ist und alle eingezogen sind. Was dann noch an Gemeinsamkeiten passiert, ergibt sich aufgrund von Sympathie und Interessen, die geteilt werden.
Hat jedoch eine Wohnprojektgruppe ein gemeinsames Anliegen, was darin bestehen könnte, das Quartier, in dem das Haus gebaut wird, aktiv mitzugestalten, oder gemeinsam dafür zu sorgen, dass ökologische oder kulturelle Ideen umgesetzt werden beim zusammen Wohnen, dann bleibt das Anliegen auch nach dem Einzug bestehen und bildet sozusagen die Basis für lebendiges Miteinander, das mehr ist als in einem Haus zusammen zu wohnen.

DANKE

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Allen, die sich an der Crowdfunding Aktion des oekomVerlags für das Buch Ab ins Wohnprojekt! beteiligt haben, sei es mit Geld oder mit Weitersenden des Links, möchte ich heute DANKE sagen.
Die angestrebte Summe wurde erreicht :)
Damit ist klar, dass das Buch produziert wird.




Nur noch drei Tage.

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Es fehlen nur noch 127 Euro.
Am 30. September müssen 3000 Euro auf dem Crowdfunding-Konto sein, damit das Buch Ab ins Wohnprojekt! vom oekom verlag produziert wird.

Für das Buch habe ich Männer und Frauen interviewt, die gemeinschaftliche Wohnprojekte realisiert haben oder noch in der Planungsphase sind. Ich war in Karlsruhe, Berlin, München, Köln, Erftstadt und Brühl und habe Leute getroffen, die viel Zeit und Kraft aufbringen, um zusammen mit anderen ihr Wohnprojekt zu planen und ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Sie haben offen, ehrlich und begeistert davon erzählt, wie sie Herausforderungen gemeistert haben und auch davon berichtet, was ihnen weniger gut gelungen ist. Das Buch gibt einen Einblick in die derzeitige Wohnprojekte-Szene und soll inspirieren und ermutigen, sich mit anderen zusammenzutun und es selbst zu versuchen, falls der Wunsch nach mehr Zusammen und Miteinander besteht.

Hier geht es zur Fundingseite.


"Vielfalt macht glücklich"

Gestern Abend am Telefon mit einer Freundin... sie erzählte mit Begeisterung von zig verschiedenen Arten von Bohnen und Tomaten, mit denen sie beruflich zu tun hat, und plötzlich sagte sie den Satz: "Vielfalt macht halt glücklich."
Sofort fiel mir ein, dass das Wort "Vielfalt" eines der Lieblingsworte in der Wohnprojekte-Szene ist, und heute Morgen frage ich mich, ob Vielfalt, mit der nicht Gemüsesorten gemeint sind sondern Menschen, auch glücklich macht.
Meistens wird es schwierig zwischen Menschen, wenn Vielfalt ins Spiel kommt, weil wir es offensichtlich lieber haben, mit Leuten zusammen zu sein, mit denen wir in vielem übereinstimmen. Dann können wir uns besser entspannen und fühlen uns eher zugehörig.
Wenn Andere sehr anders sind, werden wir unsicher und spüren, dass wir vieles von ihnen nicht wissen können. Um in Vielfalt glücklich sein zu können, müssten wir Unsicherheit nicht als etwas empfinden, was wir überwinden müssen, sondern uns wohl damit fühlen. Wir…

"Zusammen gegen die Einsamkeit, finde deine Patchwork-Community."

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" Wir glauben, dass Gemeinschaften die einzige zukunftsfähige Lebensform ist, weil ein nachhaltiges, verbindliches und verantwortungsbewusstes Leben nur in Gemeinschaft möglich ist." 

So steht es auf der Website von bring-together, einer Plattform für Leute, die "ihre Leute" suchen, die ihr Leben verändern wollen und gemeinsam mit anderen leben und wohnen wollen.


Warum ein Wohnprojekt?

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Aus dem Buch Ab ins Wohnprojekt!"Die Motivation der Einzelnen, ein Wohnprojekt zu gründen oder bei einem Projekt mitzumachen, kann sehr unterschiedlich sein. Die verschiedenen Menschen, Vorstellungen und Träume so zu kombinieren, zusammenzufügen und auch zusammenzuhalten, dass gemeinsame Ziele entstehen, die über Jahre hinweg gemeinsam verfolgt werden, ist die große Herausforderung aller Initiativen.Die meisten Menschen, die sich einem Wohnprojekt anschließen, wünschen sich eine gute und vertrauensvolle Nachbarschaft, in der man aufeinander achtet, sich gegenseitig unterstützt und einander hilft. Darüber hinaus sind die Variationen von Ideen, Leitbildern und Konzepten, die als Basis für das Gemeinschaftsleben dienen können, nahezu unendlich.Bei der Ausgestaltung des Gebäudes legen Wohnprojektgruppen üblicherweise Wert auf ökologische und umweltfreundliche Materialen, auf bewussten Umgang mit Ressourcen, insbesondere im Hinblick auf die Energieversorgung, und auf eine Architektur,…