didaktisch systemisch

Am Samstag, 16.11. habe ich in der Melanchthon-Akademie in Köln eine Einführung in Systemisches Konsensieren angeboten. Neun Teilnehmer*innen waren gekommen. Einige kannten das Systemische Konsensieren bereits, andere hatten zwar davon gehört, wussten aber nichts genaues  und wieder andere waren neugierig und wollten wissen, worum es bei SK geht.

Ich hatte den Workshop für drei Stunden geplant, von 10 bis 13 Uhr.
Sehr wenig Zeit für das komplexe Thema. Vielleicht zu wenig?

Während der Vorbereitung für den Workshop hatte mich vor allem eine Frage bewegt:
Kann man etwas Systemisches systematisch vermitteln?
Darf man das überhaupt?
Oder muss man einen Inhalt, der systemisch funktioniert, auch mithilfe systemischer Mittel und Methoden vermitteln?
Und wie kann das gehen?

Ich hatte selbst als Lernende die Erfahrung gemacht, dass Systemisches Konsensieren auf systematische Art und Weise vermittelt wurde. Als Lernende war ich dabei in einen latenten Stresszustand geraten, den ich mir lange nicht erklären konnte.
Als Lehrende wollte ich meine eigene Lern-Erfahrung nutzen und mich um didaktische Mittel kümmern, die diesen Lernstress vielleicht mindern oder sogar unnötig machen.

Eins kann ich nach dem Feedback der Gruppe am Ende des Workshops sagen: es hat geklappt.

Ich hatte mich auf systemisches Vermitteln vorbereitet. Wobei ich derzeit noch nicht genau sagen kann, was ich damit meine. Ich kann nur sagen, dass ich mich um ein Lernfeld gekümmert habe, in dem Resonanz stattfinden konnte. Ich habe Systemisches Konsensieren zwar methodisch korrekt aber nicht systematisch vermittelt. Und das hat funktioniert.

Eine schöne Erfahrung.
Ermutigend und inspirierend.
An dieser systemisch-didaktischen Vermittlungsidee für Systemisches Konsensieren werde ich weiterarbeiten.

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