Unordnung und Ordnung und Unordnung und Ordnung
Es geht hin und her damit: manchmal ist mehr Ordnung und manchmal mehr Unordnung. Beides entsteht einfach so aus dem, was gerade los ist und ich entscheide mich jeweils, es so zu lassen oder einzugreifen, je nach dem, was ansteht. In der Küche zum Beispiel. Oder auf dem Desktop des Notebooks. Oder auf dem Schreibtisch in der Ecke im Wohnzimmer. Mit Desktop und Schreibtisch ist ja das gleiche gemeint, es ist aber eben nicht dasselbe, auch nicht was Ordnung und Unordnung angeht. Was gleich ist, ist meine emotionale Reaktion und vor allem der Stress, den ich innerlich produziere, wenn die Unordnung einen gewissen Grad überschreitet. Am einfachsten ist es in der Küche. Ich gehe nie ins Bett, ohne Ordnung hergestellt zu haben. Das mache ich, weil ich weiß, dass ich am anderen Morgen Freude daran haben werde, dass ich es abends zuvor wiedermal geschafft habe, alles in Ordnung zu bringen. Manchmal lasse ich das eine oder andere im Spülbecken stehen, also weniger offen sichtbar, das empfi...