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Es werden Posts vom Februar, 2026 angezeigt.

Unordnung und Ordnung und Unordnung und Ordnung

Es geht hin und her damit: manchmal ist mehr Ordnung und manchmal mehr Unordnung. Beides entsteht einfach so aus dem, was gerade los ist und ich entscheide mich jeweils, es so zu lassen oder einzugreifen, je nach dem, was ansteht.  In der Küche zum Beispiel. Oder auf dem Desktop des Notebooks. Oder auf dem Schreibtisch in der Ecke im Wohnzimmer. Mit Desktop und Schreibtisch ist ja das gleiche gemeint, es ist aber eben nicht dasselbe, auch nicht was Ordnung und Unordnung angeht. Was gleich ist, ist meine emotionale Reaktion und vor allem der Stress, den ich innerlich produziere, wenn die Unordnung einen gewissen Grad überschreitet. Am einfachsten ist es in der Küche. Ich gehe nie ins Bett, ohne Ordnung hergestellt zu haben. Das mache ich, weil ich weiß, dass ich am anderen Morgen Freude daran haben werde, dass ich es abends zuvor wiedermal geschafft habe, alles in Ordnung zu bringen. Manchmal lasse ich das eine oder andere im Spülbecken stehen, also weniger offen sichtbar, das empfi...

Freundinnen, die miteinander sprechen.

Aus der Perspektive einer alten Frau, die sich mit ihren ebenfalls alten Freundinnen trifft.  Manchmal trinken wir Café, oder Tee. Manchmal essen wir auch Kuchen. Aber eher selten. Manchmal gehen wir spazieren. Keine langen Strecken mehr, sondern einmal um den Block oder durch den Park. Aber immer sprechen wir miteinander. Ich treffe mich nur noch mit den Freundinnen, mit denen mir das Sprechen und Zuhören Freude macht. Ich habe herausgefunden, dass es mir keine Freude macht mit denjenigen, die gerne über andere sprechen und reden um des Redens willen, die sozusagen kein inneres Gespür zu haben scheinen und keinen echten  inneren Bezug haben zu dem, was sie sagen. Sie reden einfach. Es ist, wie wenn sie sich ausgießen und etwas füllen wollen würden.  Unkontrolliertes Sprechen und Drauflosreden ertrage ich nur noch, wenn mir die Beziehung mit diesem Menschen sehr wichtig ist und ich sie in keinem Fall aufgeben möchte, also mit Familienmitgliedern.  Dieses Sich-ausgieß...