Ressource der Zukunft: VERTRAUEN

Welche Ressource ist die wichtigste für unsere Zukunft? Nicht das Öl. Auch nicht (mehr) das Geld. Nicht einmal die Aufmerksamkeit, diese Kunstwährung des hypermedialen Zeitalters.
Es ist das VERTRAUEN.

Diese Zeilen las ich eben in einem Aufsatz von Matthias Horx. Und das nachdem ich gestern den Blogeintrag geschrieben hatte mit dem Titel: Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser. Also besser und unmittelbarer hätte sich das Thema VERTRAUEN für mich nicht weiterentwickeln können.

Zum Aufsatz von Matthias Horx mit dem Titel: Die Zukunfts-Ressource.

Unter anderem schreibt Horx: 

Es gibt drei Ebenen von Vertrauen: Gesellschaftlich, persönlich und in der Form des Selbst-Vertrauens.
Gesellschaftliches Vertrauen bezieht sich auf die Sozialordnung, in der wir leben. Auf das Verhältnis von Ich und IHR. Dazu gehört: politisches Vertrauen. Institutionelles Vertrauen. Auch Markt-Vertrauen. Werde ich betrogen, wenn ich etwas kaufe?

Persönliches Vertrauen bezieht sich auf unser konkretes Beziehungs-Netzwerk: Familie, Freunde, Arbeitskollegen. Vertrauen in der Praxis von Ich und DU, in der Bindung zwischen Generationen, Partnern, Teams.

Selbst-Vertrauen schließlich bezieht sich auf unser inneres Selbst-Verhältnis: »Ich zu MIR«.
Darüber gibt es noch eine vierte Dimension: die Transzendenz. Die moderne Gesellschaft ist der unvollendete Versuch, ohne religiöses »Backup« zu leben. Aber ohne Verbundenheit mit dem »Weiteren«, werden unsere großen, sinnsuchenden Hirne auf Dauer nicht zurechtkommen. Wir brauchen eine neue, aufklärerische Spiritualität.

Die vier verflochtenen Ebenen des Vertrauens ergeben unser Weltvertrauen. Unser Da-Sein in der Welt. Auf allen Ebenen kann aber immer etwas schiefgehen: Missbrauch und Vernachlässigung in der Familie. Aussonderung in der Gesellschaft. Abstürze politischen Vertrauens – warum verachten so viele Menschen Politiker?




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