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Trudy Braun, Wohnprojekt Brühl 55plus

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Ende  Mai habe ich Trudy Braun in Brühl zum Interview getroffen und sie zum Wohnprojekt 55plus befragt.  Wie ist denn im Moment der Stand der Dinge? Wir haben einen Bauträger, der in einem Neubaugebiet in Brühl ein Grundstück für ein Wohnhaus mit 1.200 Quadratmetern Wohnfläche für unsere Wohnprojektgruppe zur Verfügung stellt. Dieses Grundstück und das Gebäude, was dort errichtet wird, ist für uns reserviert.

Bauen ohne Geld

Dass das geht und wie das geht wird in dem Artikel bei bento beschrieben. Aus dem Artikel kopiert: Die Bauherren: 15 Erwachsene zwischen Mitte 20 und 40, vier Kinder.  Der Plan: Fünf Stockwerke für bis zu 24 Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, Einkommen, kulturellen Hintergründen.  Ein Gegenentwurf zur  anonymen Nachbarschaft , in der keiner mehr weiß, wem man vor dem Urlaub seinen Ersatzschlüssel geben soll. In der nur einzieht, wer es sich leisten kann. Fünf Stockwerke für mehr Miteinander, mitten in der anonymen Großstadt –  Stadtentwicklung von unten

"Wie kann ich bei euch meinen Platz finden?"

WohnprojektGruppen legen Wert auf Vielfalt. Aber wie geht Vielfalt? Wie gelingt sie? Vielfalt ist DIE Herausforderung für alle WohnprojektGruppen, aber oft wissen wir nicht, wie wir so mit Vielfalt umgehen können, dass sie ihre Ressourcen entfalten kann. Das heißt, dass alle Beteiligten, jeder und jede Einzelne, den Platz in der Gruppe findet, von dem aus sie/er am besten FÜR das gemeinsame Anliegen tätig sein kann. "Wie kann ich bei euch meinen Platz finden?" diese Frage wiederholte sich bei jedem Neuentreff, den ich im Lauf der Jahre für ganz unterschiedliche Gruppen begleitet habe. Oder in den Emails, die manchmal Leute versenden, in denen sie mitteilen, dass sie ihre Gruppe verlassen, steht oft: ".... ich habe meinen Platz nicht finden können..." Bei einem Gespräch mit Joachim Kolboske von Lebensräume in Balance in Köln habe ich verstanden, was damit gemeint ist. Joachim hat viel Erfahrung mit Wohnprojekten, denn Lebensräume in Balance ist das drittes Projek...

ZukunftsPioniere GbR

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Kathleen Battke und Thomas Bebiolka haben vor einigen Jahren die ZukunftsPioniere GbR gegründet. Sie leben in Bonn in der MehrgenerationenWohnGenossenschaft Amaryllis und haben sich mit mir zu einem interview getroffen, um über ihre Arbeit und das Leben im Wohnprojekt zu reden. Hier gehts zum Interview.
"Wenn über das Grundsätzliche keine Einigkeit besteht, ist es sinnlos, miteinander Pläne zu machen." (Konfuzius)

Der Film Ungleichland. Wie aus Reichtum Macht wird.

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Am Thema Wohnen wird die gesellschaftliche Ungleichheit aufgezeigt. Und darüber gibt es diesen tollen Beitrag in der ARD Mediathek.  Ungleichland.  Wie aus Reichtum Macht wird. Nachdem ich den Film gesehen hatte, war ich erstmal .... für ein paar Sekunden saß ich da, sprachlos und ratlos und dachte über die letzte Filmsequenz nach: Herr Gröner sitzt im weißen Hemd mit blauer Krawatte auf einer Couch in einem Zimmer mit riesigen Fensterscheiben, in denen sich die Inneneinrichtung spiegelt: Designermöbel. Er tippt auf die Tasten des Laptops, das auf dem Couchtisch steht. Dann fragt ihn die Reporterin: "Fühlen Sie sich denn mächtig?" Er hört auf zu tippen, wendet sich der Fragerin zu, lächelt ein wenig, reibt sich die Hände, sagt "ja" und nickt dabei. Dann die Reporterin: "Und wer ist mächtiger, Sie oder Politiker?" Gröner: "Naja, wir sind schon mächtig, wir Unternehmer. Wir sind deutlich mächtiger, weil wir sind unabhängig. Ich würde gern in die Polit...

"Gemeinschaft leben" im Radio

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Das Thema Gemeinschaft leben  wird in 4 Sendungen von jeweils einer halben Stunde wunderbar vielfältig dargestellt. Hörenswert! Hier gehts zur Website , wo die Sendungen als Podcast abrufbar sind.

Interview mit Frank Nitsche, Vorstand der Möckernkiez eG in Berlin

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Können wir mal ein paar Daten und Fakten benennen? Wie viele Wohnungen gibt es hier? 471 Wohnungen, von 1 bis 7 Zimmer und von 28 bis 150 Quadratmeter. Die Mehrzahl ist im Bereich von 2 bis 3 Zimmer, zwischen 45 und 70 Quadratmeter, da spielt sich sehr viel ab. Die Genossenschaft war nicht frei in der Wahl der Zusammensetzung, sie hatte gewisse Spielräume, die waren vom Bezirk vorgegeben. Innerhalb der 471 Wohnungen haben wir auch 6 Spezialwohnungen, sogenannte Studio-WGs. Das sind Wohnungen in der Wohnung, das heißt mit anderen Worten, wenn Sie aus ihrer Ein- oder Zweizimmer-Wohnung heraustreten, dann sind Sie nicht in einem Treppenhaus, wie üblich, sondern Sie sind in einer Gemeinschaftsfläche, die Sie sich mit 3 anderen Parteien teilen.  Hier gehts zum Interview

Interview mit Tanja Corbach, Bildende Künstlerin

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Du hast letztes Jahr ein Projekt in Köln gemacht. Ja, Anfang 2017 habe ich für die GAG, eine große Wohnungsbaugesellschaft in Köln, ein Beteiligungs-Projekt in Köln-Buchheim mit knapp 100 mitwirkenden Bürgern/innen ausgeführt. Es ging um die Gestaltung der Außenwände einer im Lebensraum sehr präsenten Blockgarage. Vonseiten der GAG gibt es eine große Aufmerksamkeit, was das Einbinden der Bewohner/innen angeht. Sie haben ein großes Bewusstsein dafür, wie wichtig der soziale Aspekt für diese Quartiere ist. Für mich war das Spannende an diesem Projekt, dass es ganz offen angelegt war. Das heißt, es konnten über 4 Tage sämtliche Bewohner/innen mitmachen.  Hier gehts zum Interview

Beginenhof eG in Köln, ein Interview mit Christine Müthrath.

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Würdest du sagen, dass alle, die so ein Wohnprojekt planen, den Kostenfaktor für eine Projektbegleitung nicht scheuen sollten? Auf jeden Fall. Es kommt natürlich drauf an. Wenn es eine Gruppe gibt mit Menschen, die etwas vom Bauen verstehen und die geschult sind... aber allgemeine Fähigkeiten allein reichen nicht, man braucht mehr, man braucht Menschen, die Kompetenzen diesbezüglich mitbringen. Projekte des sogenannten „Anderen Wohnens“ sind ein neuer, umfassender Kompetenzbereich. So ein Projekt erträgt es nicht, dass erst noch lange Kompetenzen entwickelt werden, die müssen schon da sein, glaube ich. Wir haben auch viel gelernt, aber es braucht jemanden, zumindest in der Anfangsphase, der vernetzt ist und Verhandlungstechniken zur Verfügung hat und auch immer wieder die Gruppe motivieren kann. Denn es gab auch immer mal wieder Durststrecken. Ich finde professionelle Projektbegleitung sehr wichtig. Hier gehts zum Interview

Die GAG Immobilien AG in Köln und Gemeinschaftliche Wohnprojekte

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Im Januar 2018 habe ich mich zum Interview mit Sabine Seitz getroffen, Referentin für neue Wohnformen, Soazialmanagment der GAG Immobilien AG in Köln. Unter anderem habe ich sie gefragt: Was muss eine Gruppe bieten, um für die GAG interessant zu sein? Was erwarten Sie von einer Gruppe? Sabine Seitz: Also ich muss bei einem Gespräch das Gefühl haben, dass sie genau wissen, was sie wollen und auch starke Persönlichkeiten an der Front haben.   Hier gehts zum Interview

Marion Volkmar

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Ein Auszug aus dem Interview mit Marion Volkmar von der Genossenschaft in Gründung "Hof der Familie" in Köln-Rondorf. "Wir hatten mit unserem Berater schon einmal einen Workshop zur Finanzplanung gemacht, und da sind die verschiedenen Dinge, die man berücksichtigen muss, besprochen worden. Wir wissen ja auch noch nicht, wie viel wir für das Grundstück zahlen müssen und wie hoch letztendlich die Baukosten sind, das ist alles noch offen. Das alles noch nicht zu wissen ist aber offensichtlich kein Hinderungsgrund, die Genossenschaft zu gründen. Nein. Das sind wir umgangen, indem wir sagen, diese Summen legt die Mitgliederversammlung fest." Hier gehts zum Interview

Heide Wroblewski

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Im November 2017 habe ich Heide Wroblewski in Karlsruhe in ihrem Wohnprojekt besucht und ein Interview mit ihr gemacht. Unter anderem sagt Heide: " Gemeinschaftsleben geht nicht ohne Räume, wo man sich treffen kann. Von Anfang an war klar, dass, wer hier einziehen möchte, zu der Wohnung, die er nehmen wird, sei es nun in Eigentum, in der Genossenschaft oder als Mieter, 5 Prozent der Entstehungskosten der Wohnung zusätzlich zahlen muss für die Gemeinschaftsräume und die Gemeinschaftsgrünflächen." Hier gehts zum Interview.

Eine Gemeinschaft kann zu einem egozentrischen System werden.

Die Interviews mit Männern und Frauen aus Gemeinschaftlichen WohnprojektGruppen führen zu Erkenntnissen, die ich so nicht erwartet hatte. Eine dieser Erkenntnisse ist, dass eine Gruppe, die Gemeinschaft anstrebt, ein egozentrisches System entwickeln kann. Egozentrik verbindet man gemeinhin mit einem einzelnen Menschen und nicht mit einer Gruppe von Menschen. Ohne viel drüber nachgedacht zu haben, war ich davon ausgegangen, dass egozentrisches Verhalten in Gruppen abgebaut wird, abgebaut werden muss, weil der egozentrische Mensch sonst nicht klar kommt, wenn es um gemeinschaftliches Denken und Verhalten geht. Mir war überhaupt nicht klar, dass eine ganze Gruppe sich egozentrisch verhalten kann, und mich interessiert die Frage, wie es dazu kommen kann. Bis jetzt habe ich lediglich Vermutungen. Ich werde ihnen nachgehen und von meinen Erfahrungen berichten. Übrigens: Wikipedia definiert:  Egozentrik  ( lateinisch   ego  „ich“ und  centrum  „Mittelpunkt“) be...

Wenn du schnell gehen willst, geh allein. Wenn du weit gehen willst, geh gemeinsam.

Sprichwort der Aborigines