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Wohnen im Alter

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Interview mit Uli und Christel Binder aus Erftstadt   vom Verein ALTERnatives Wohnen Erftstadt. Die beiden haben gemeinsam mit anderen zunächst eins, und danach noch zwei weitere Wohnprojekte in Erftstadt bei Köln realisiert.

Einladung: Runder Tisch in Köln

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Auf der Veranstaltung Runder Tisch Gemeinschaftlicher Wohnformen am 14. September in Köln haben die Wohnprojekte, die schon bestehen oder die Projektgruppen, die noch in der Planungsphase sind, die Möglichkeit, sich auszutauschen und herauszufinden, ob und wie sie sich zusammentun können. Dabei können sie sich als soziale Bewegung selbst erkennen und auch definieren. Aus  diesem Selbstverständnis heraus kann dann eine aktive Bewegung in Köln werden, die erfolgreicher agieren kann als es die einzelnen Wohnprojektgruppen für sich allein können. Hier geht es zur Anmeldung

Die soziale Bewegung der Gemeinschaftlichen Wohnprojekte.

Was ist eine soziale Bewegung? Bei Wikipedia steht folgendes: "Unter einer  sozialen Bewegung , auch kurz  Bewegung , wird in den Sozialwissenschaften ein kollektiver Akteur oder ein soziales System verstanden, der bzw. das unterschiedliche Organisationsformen umfasst und mit unterschiedlichen Mobilisierungs- und Handlungsstrategien versucht, gesellschaftlichen Wandel zu beschleunigen ..." Die vielen Menschen, die sich überall im Land zusammentun, um gemeinsam ein Wohnprojekt zu realisieren, sind längst zu einer Bewegung geworden, die allerdings noch nicht überall erkannt wird, auch nicht innerhalb der Bewegung selbst. Die meisten Gruppen, die sich gründen, haben kein oder wenig Selbstverständnis davon, zu einer Bewegung zu gehören. Wohnprojektgruppen sind immer lokal verortet,   d enn schließlich geht es um ein Gebäude, das errichtet werden soll. Und wenn es vor Ort verschiedene ProjektGruppen gibt, so sehen sie sich oft als Konkurrenten, wenn es um Grundstücke und ...

Lebensräume in Balance e.V. in Köln

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Der Verein Lebensräume in Balance e.V. hat zusammen mit der GAG, einer großen Kölner Immobilien AG, ein Haus gebaut für ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt. Wilhelm Schwedes ist Initiator des Projekts und Vorstand im Verein und berichtet in einem Interview vom langen Weg bis zum Einzug. Am 27.September 2017 wird die Einweihung gefeiert. Ich bin eingeladen und freue mich drauf und bin gespannt. Hier gehts zum 1. Interview 2017 mit Wilhelm Schwedes. Hier gehts zum 2. Interview 2018 mit Wilhelm Schwedes.

Synonyme und Assoziationen zu "miteinander"

Auf der Seite openthesaurus habe ich folgendes gefunden: einmütig, einträchtig, einvernehmlich, füreinander einstehend, geeint, geschlossen, gleichgesinnt, Hand in Hand, hilfsbereit, im Team, in Zusammenarbeit, kameradschaftlich, kollegial, kollektiv, kooperativ, partnerschaftlich, Schulter an Schulter, Seite an Seite, solidarisch, verbündet vereint, zusammenhaltend, zusammenstehend.

Sascha Gajewski, STADTRAUM 5und4 in Köln

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Aus dem Interview mit Sascha Gajewski, dem Mitinitiator der Genossenschaftsinitiative STADTRAUM 5und4 in Köln: Kannst du die Vision bitte mal beschreiben? Die Vision ist, dass wir Menschen, wir Bürger, vorausgesetzt, dass man den richtigen Rahmen schafft, in einer fröhlichen Art und Weise unter gleichzeitiger Achtung anderer Menschen und der Umwelt leben können, eben nachhaltig. Die Vision ist, dass man die schöpferische Quelle der Menschen aktiviert, wenn man einen Ort der Gemeinschaft und der Sicherheit schafft, in dem man ständig ein bisschen tun muss aber nicht nur das Subjekt von Wirtschaftsinteressen ist. Und diese Vision lautet für mich STADT, denn bei aller gerechtfertigter Kritik an technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen, die Menschheit wird in Zukunft in Städten leben und dort wird sich entscheiden wie. Der Blick geht nach vorne, von der Stadt aus mischen sich Bürger in die Politik ein, sie bestimmen die Regeln der Partizipation und werden von passiven Fin...

Living Spaces for the Masses – STADTRAUM 5und4 im Dialog

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aus dem Newsletter kopiert: Donnerstag, 17. August 2017, 19:00 Uhr, Haus der Architektur Köln Living Spaces for the Masses – STADTRAUM 5und4 im Dialog Gibt es für Köln einen Ausweg aus der Wohnungsmarkt-Misere? Themenabend im Netzwerk für gemeinschaftliches Bauen und Wohnen Es läuft was falsch in der Stadt und auf dem Wohnungsmarkt. Hohe private Immobilien-Gewinne auf der einen, anwachsende Verdrängung der Wohnungssuchenden aus der Stadt auf der anderen Seite; sie bedingen sich und befördern sterile monofunktionale Quartiere. Aber wir wollen nicht nur kritisieren oder fordern, sondern es ist an der Zeit, die Gestaltung unseres Wohnens und unserer Stadträume als junge bürgerschaftliche Genossenschaften selber in die Hand zu nehmen! Nachdem wir in das Thema eingeführt und unsere Thesen formuliert haben, wollen wir mit Euch/Ihnen, also der Stadtgesellschaft, darüber reden, was in unserer Vision noch fehlt, welche Erfahrungen das Konzept von  STADTRAUM 5und4  bereicher...

Echte Gemeinschaft

Im Buch "Gemeinschaftsbildung" von Scott Peck steht auf Seite 180 unter anderem: "Echte Gemeinschaften sind immer kontemplativ, weil sie selbstwahrnehmend sind. Das ist eines der Grundmerkmale von Gemeinschaft.(....) Um die Gemeinschaft zu erhalten, muss sie sich als Organismus jenseits der Individualität erkennen und darüber reflektieren. Um zu leben muss eine Gemeinschaft immer wieder ihre Routinen unterbrechen, um sich zu fragen, ob sie der Aktualisierung bedürfen. Sie muss darüber nachdenken, wohin sie als Gemeinschaft strebt und leer sein können, um die Antworten zu hören. Der höchste Zwecke der Leere ist deshalb, Raum zu schaffen. Raum wofür? (...) ... für das Andere. Was ist das Andere? Es kann vieles sein: eine Erzählung aus einer fremden Kultur, das Außergewöhnliche, das Unerwartete, das Neue, das Bessere. Höchst wichtig für die Gemeinschaft: das Andere ist der Fremde, die andere Person. Wir können nicht einmal die andere Person in unser Herz und Hirn lassen, ...

Mehr über Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck

Wie im vorhergehenden Eintrag erwähnt, sieht Peck in jedem Gemeinschaftsbildungs-Prozess 4 Phasen:die Pseudogemeinschaft, das Chaos, die Leere, und erst dann kann es zur "authentischen Gemeinschaft" kommen. Hier ein Zitat zu den beiden Phasen Chaos und Leere:  "Mit der Zeit können dann allmählich tiefgehende individuelle Differenzen auftreten, und die Gruppe begibt sich ins Stadium des Chaos und zerstört sich nicht selten selbst. Bei der Pseudogemeinschaft geht es um das Kaschieren von individuellen Differenzen. Im Stadium des Chaos geht es vorrangig um den Versuch, diese Differenzen auszulöschen. Das geschieht darüber, dass Gruppenmitglieder versuchen, einander zu bekehren, zu heilen, auszuschalten oder ansonsten für vereinfachte organisatorische Regeln einzutreten. Es ist ein ärgerlicher und irritierender, gedankenloser, maschinengewehrmäßiger und oft lärmender Prozess, bei dem es nur um Sieger und Verlierer geht und der zu nichts führt.   Wenn die Gruppe diese un...

Wie geht Gemeinschaft?

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Diese Frage ist der Untertitel dieses Blogs. Seit Jahren gehe ich der Frage "Wie geht Gemeinschaft?" nach, und was ich finde sind immer wieder neue Fragen und Angebote, Gemeinschaft zu lernen. Da ist zum Beispiel das Angebot "Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck". Peck hat herausgefunden, dass es 4 Phasen gibt, die Gemeinschaften durchleben können auf dem Weg zu einer "authentischen Gemeinschaft". So nennt Peck die Art von Miteinander, die er für gelungen hält. Die erste Phase ist nach Peck die "Pseudogemeinschaft". Ein Stadium, in dem viele Gemeinschaften für immer stecken bleiben. Hier ein Zitat von der Webseite Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck . „Das verbreitetste Anfangsstadium und einzige Stadium vieler Gemeinschaften, Gruppen und Organisationen ist das der Pseudogemeinschaft, ein Stadium der Vortäuschung und des Scheins. Die Gruppe tut so, als sei sie bereits eine Gemeinschaft, als gäbe es unter den Gruppenmitgliedern nur oberfläc...

Manchmal

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In diesem Blog werden überwiegend Hinweise auf andere Webseiten, auf Bücher, Wohnprojekte und Menschen gepostet, die im Thema "Miteinander planen, bauen, wohnen und arbeiten" aktiv sind. In den Posts wird auch auf Interviews oder Videos verwiesen, die mit dem Thema Gemeinschaft und ProzessEntwicklung von Wohnprojekten zu tun haben. Sowohl theoretisch als auch praktisch. Manchmal werde ich auch eigene Gedanken posten. Manchmal denke ich nämlich intensiv darüber nach, wie das, was ich in WohnProjektGruppen erlebt habe und erlebe, begründet sein könnte. Ich suche sozusagen nach Erklärungen für Erfahrenes, um diese Erfahrungen auszuwerten. Die Absicht hinter meinen Reflexionen ist, zu lernen und Schlussfolgerungen ziehen zu können, die mir und auch anderen, falls ich in der Lage bin, diese zu formulieren, helfen können, erfolgreich zu sein beim Planen, Bauen, Wohnen und Arbeiten in gemeinschaftlichen WohnProjektProzessen

Was ist Systemisches Konsensieren ?

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Das Systemischen Konsensieren ist eine Methode, die Gruppen erlaubt, anders zu Entscheidungen zu finden als mit dem herkömmlichen Mehrheitsprinzig. Wie genau das funktioniert, kann man lernen. Zum Beispiel bei Markus Castro und Adela Hurtado aus Berlin. Auf ihrer Webseite schreiben sie unter anderem: Das „Systemische Konsensieren“ führt unabhängig von moralischen Appellen oder Regeln nahezu automatisch zu einer Verhaltensänderung in der ganzen Gruppe: Statt einem Kampf gegeneinander führt es zu mehr Miteinander bei der Lösungssuche. Der Name weist auf das Ziel hin, eine Lösung zu finden, die einem Konsens möglichst nahe kommt, aber ohne den Druck, ihn erreichen zu müssen. Damit sind Entscheidungen tragfähiger, es gibt keine Sieger und Verlierer mehr!

Netzwerk für Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen in Köln

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Das Netzwerk wurde 2009 gegründet und ist im Haus der Architektur in Köln beheimatet. Almut Skriver und Regina Stottrop berichten von den Aktivitäten des Netzwerks und von der politischen Situation in Köln, was Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen angeht. Hier gehts zum Interview.

Mehr aus dem Buch Leitfaden für Gruppenwohnprojekte

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Zitat von Seite 30: "In jedem Fall muss sich die Gruppe schon in einem frühen Stadium und schon vor der Gründung einer Planungsgemeinschaft eine innere Struktur geben." Hierzu gehören regelmäßige Treffen an einem geeigneten Ort sowie die Aufstellung einer Geschäftsordnung, "die den Ablauf und die innere Struktur der Gruppentreffen und des Umgangs miteinander regelt."

Miteinander planen und bauen ist ein langer Prozess

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Dieser Prozess ist für jede Gruppe anders. Dennoch gibt es bestimmte Abläufe, die sich in allen Gruppenkonstellationen wiederholen. Hier der Hinweis auf ein Buch hin, in dem wunderbar aufgelistet und beschrieben wird, welche Phasen es im Laufe des Prozesses gibt. Ich empfehle es allen, die sich zusammentun und miteinander planen und bauen und wohnen wollen.